Zwischen WG-Leben und Schichtdienst: Hamburgs Azubi-Wohnheim kommt an

Geschrieben von Kristina Timmermann am September 15, 2016. in Presse

FOCUS vom 15.09.2016

Dachterrasse, Kinoraum, Neubauküche – in Hamburgs erstem Wohnheim für Azubis finden junge Leute nicht nur günstigen Wohnraum, sondern auch pädagogische Betreuung und die Chance, einfach und schnell Anschluss in einer fremden Stadt zu finden. Das Konzept scheint bei den Auszubildenden anzukommen…

Auf der Dachterrasse treffen sich die Azubis nach Feierabend. dpa

Auf der Dachterrasse treffen sich die Azubis nach Feierabend. Foto: dpa

So baut Hamburg 2016 an seiner Zukunft

Geschrieben von Azubiwerk am Januar 19, 2016. in Presse

HAMBURGER Abendblatt vom 18.01.2016 von Ulrich Gassdorf, Axel Tiedemann

HAMBURG. Die Kirchtürme, der Fernsehturm und einige wenige Hochhäuser – sie prägen die Silhouette der Stadt. Und etliche Baukräne: In der HafenCity, der City Nord und in Altona beispielsweise gibt es in diesem Jahr etliche Neubauprojekte. Große Wohnviertel wie das Pergolenviertel in Barmbek-Nord sind dabei, Forschungseinrichtungen wie auf Finkenwerder und neue Hotels. Ein Überblick über die wichtigsten und größten Bauprojekte, die in diesem Jahr angepackt oder fertiggestellt werden.

Auch die Stiftung Azubiwerk ist mit ihrem ersten Projekt an der Hammer Straße in diesem Markt aktiv: Das Wohnheim für 156 Auszubildende soll im Juli 2016 eröffnen. 16 Millionen Euro wurden in das Bauvorhaben investiert. Neben Zimmern sind Gemeinschaftsflächen mit Lounge und Café sowie eine Dachterrasse geplant.

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Wohnraum für Auszubildende: 156 Zimmer zum Ausbildungsjahr 2016

Geschrieben von Azubiwerk am Mai 26, 2015. in Presse

Pressemitteilung vom 26.05.2015


Das erste neu gebaute Wohnheim für Auszubildende in Hamburg steht kurz vor der Fertigstellung. Anlässlich der Vorstellung der Pläne des Senates zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende, erklärt Patrick Fronczek, Geschäftsführer der Stiftung Auszubildendenwerk:„Zum Ausbildungsjahr 2016 werden wir in zentraler Lage in Wandsbek ein Wohnheim für 156 Auszubildende eröffnen. Ab April 2016 können sich Auszubildende auf Wohnheimplätze bewerben.“

Die Stiftung Auszubildendenwerk wird das neuen Auszubildendenwohnheim betreiben. Die Kaltmiete für die 14 – 18,5 qm großen Zimmer wird bei 206 Euro liegen. Es wird sowohl Einzelapartments als auch Wohngemeinschaften für bis zu vier Auszubildenden geben. Gemeinschaftsflächen mit Café, Lounge und Kicker stehen auf 260 qm zur Verfügung. Im Sommer lädt eine große Dachterrasse zum Verweilen ein.

Fronczek betont: „Das Wohnheim wurde gezielt für Auszubildende geplant und bietet ihnen gute Bedingungen. 40 % der Hamburger Auszubildenden kommen ursprünglich nicht aus Hamburg. Ihnen wird nun die Aufnahme einer Ausbildung deutlich erleichtert.“

Das Azubiwohnheim vor der Fertigstellung

Geschrieben von Azubiwerk am Februar 29, 2016. in Presse

Das neue Auszubildendenwohnheim in der Hammer Straße steht kurz vor der Fertigstellung. Um sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten zu machen, veranstaltete das Azubiwerk am 29. Februar 2016 einen Rundgang, an dem u.a. auch Annkathrin Kammeyer teilnahm – die jüngste Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft und seit längerem Unterstützerin des Azubiwerks.

Ein Blick in die Zukunft: Rundgang durch eine Wohnung des zukünftigen Azubiwohnheims

Geschrieben von Azubiwerk am Mai 17, 2012. in Presse

So werden die Wohnungen im Azubiwohnheim aussehen: 2 Personen teilen sich ein Badezimmer und einen ansprechenden Küchenbereich.

Die Zimmer sind ca. 14 qm groß und werden mit Möbeln ausgestattet sein.

Eröffungsfeier

Geschrieben von Azubiwerk am September 11, 2016. in Facebook

Azubis beziehen Wohnheim in Wandsbek

Geschrieben von Kristina Timmermann am September 19, 2016. in Presse

Hamburger Wochenblatt vom 02.08.16 von Martin Jenssen

Alle 156 Zimmer an der Hammer Straße sind belegt. Stiftung plant weitere Standorte

Das neue Azubi-Wohnheim an der Hammer Straße. Foto: je

Das neue Azubi-Wohnheim an der Hammer Straße. Foto: je

Wandsbek. Der Stadtteil verjüngt sich. Seit Beginn dieser Woche haben 83 junge Frauen und 73 junge Männer zwischen 16 und 26 Jahren in Wandsbek ihre vorübergehende Heimat gefunden…

Stadt plant Wohnheim für Azubis

Geschrieben von Azubiwerk am Januar 17, 2016. in Presse

RP Online vom 22.10.2015 von Von Uwe-Jens Ruhnau

Düsseldorf. Minderjährige sollen betreut werden. Die „Task Force für Arbeit“ schreibt die Stadtspitze an. Von Uwe-Jens Ruhnau Düsseldorf will mehr für junge Menschen tun, die für die Ausbildung in die Stadt kommen. Es soll ein Wohnheim für Auszubildende errichtet werden, in dem einerseits bezahlbarer Wohnraum angeboten, andererseits aber auch ein Auge auf minderjährige Azubis geworfen wird. „Es sollte eine Einrichtung mit einem pädagogischen Konzept sein“, sagt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin des DGB-Bezirks Düsseldorf-Bergisches Land.

Hintergrund der Initiative: Düsseldorf ist eine Ausbildungsstadt. Es gibt gleich mehrere Berufskollegs für die Region, mehr als 20 Hochschulen, fast 400.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Ein idealer Markt für junge Menschen, die den Start ins Berufsleben angehen. Das schlägt sich auch im Demografiebericht nieder: Unter den Zuzüglern, die Düsseldorf zur wachsenden Stadt machen, stellen die 18- bis 30-Jährigen den größten Anteil. „Aus dem Umland kommen täglich 7500 junge Menschen für die Ausbildung nach Düsseldorf“, sagt Sigrid Wolf.

Ein gutes Vorbild gibt es in Hamburg, wo im kommenden Jahr ein Azubi-Wohnheim eröffnen soll. Dort können Unternehmen Kontingente buchen, eine Idee, die auch Siepmann für realisierbar hält. Das Heim in Hamburg-Wandsbek soll bis zu 156 Personen Platz bieten. Die Stiftung Auszubildendenwerk wird das Wohnheim betreiben. Die Kaltmiete für die 14 bis 18,5 Quadratmeter großen Zimmer soll bei 206 Euro liegen. Geplant sind sowohl Einzelappartements als auch Wohngemeinschaften für bis zu vier Azubis. Gemeinschaftsflächen mit Café, Lounge und Kicker sind vorgesehen – und im Sommer steht sogar eine Dachterrasse zur Verfügung.

Messe Einstieg: das Azubiwerk stellt sich der Öffentlichkeit vor

Geschrieben von Azubiwerk am Februar 23, 2016. in Presse

Das Azubiwerk war erstmals mit einem eigenen Stand auf der Ausbildungsmesse „Einstieg Hamburg“ vertreten, die am 26. und 27. Februar 2016 in den Hamburger Messehallen stattfand. Nachdem das neue Wohnheim in Wandsbek kurz vor der Fertigstellung steht, werden jetzt die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Appartements angesprochen.

Umfrage unter Azubis: Hohe Nachfrage nach Azubiwohnheim

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Unkategorisiert

Im Ausbildungsjahr 2011/2012 hat das Azubiwerk 507 Auszubildende von großen Unternehmen in Hamburg befragt. Die Umfrage wurde unter anderem bei Airbus Hamburg, Iwan Budnikowsky, Hamburg Süd, der Deutschen Bahn AG und der Haspa durchgeführt. Gefragt wurden die Auszubildenden unter anderem zu ihrem persönlichen Einkommen, Wohnformen, Mieten, Wegzeiten und ihrem Interesse am Projekt eines Auszubildendenwohnheims. Aus der Studie geht hervor für welche Zielgruppen das Projekt besonders interessant ist und welche Faktoren zu vernachlässigen sind.

Fast die Hälfte der ca. 40.000 Auszubildenden in Hamburg kommt aus anderen Bundesländern zur Ausbildung nach Hamburg.

Viele Auszubildenden sind beim Start ihrer Ausbildung noch nicht volljährig. Für diese Auszubildenden und ihre Eltern ist es organisatorisch und rechtlich sehr kompliziert die passende Unterkunft in der noch fremden Stadt zu finden.

So könnte der Campus des Azubi- Wohnheims an der Hafenbahn aussehen

In der Umfrage hat sich deutlich gezeigt, dass knapp zwei Drittel (62,7%) der befragten Auszubildenden ursprünglich nicht aus Hamburg kommen. Diese Zahl liegt damit oberhalb der offiziellen Statistiken, die von weniger als 50% ausgehen.

 

Die Auszubildenden, die nicht aus Hamburg kommen, interessieren sich zu 49,4% für ein Zimmer im Wohnheim des Auszubildendenwerks. Die Nicht-Interessierten umfassen 17,4%, während 33,2% ihr Interesse an Bedingungen knüpfen.

Insgesamt sind also 82,6% der nicht aus Hamburg kommenden Auszubildenden grundsätzlich an einem Zimmer in einem Wohnheim interessiert.

Weiter haben die Befragten Gründe aufgelistet, die für das Wohnen in einem Auszubildendenwohnheim des Auszubildendenwerks sprechen.

Wichtigste „Pro-Argumente“ sind der Wunsch nach Unabhängigkeit, der günstige Preis und der Wunsch nach kürzeren Arbeitswegen. Insbesondere der starke Wunsch nach kürzeren Arbeitswegen steht im engen Zusammenhang mit der im Rahmen der Befragung festgestellten teilweise sehr hohen Belastungen durch lange Wegzeiten. Dies ist ein wichtiges Argument für die von den Initiatoren angestrebte zentrale Lage des Wohnheims.

In der Gesamtauswertung für alle befragten Auszubildenden bejahen mehr als drei Viertel ein Interesse oder können sich ein Leben im Wohnheim unter Bedingungen vorstellen. Nur eine sehr kleine Minderheit äußert sich kritisch zum Konzept. Die Gründe für ein „nein“ liegen meist in der guten Wohnsituation im Elternhaus oder in Partnerschaften begründet.

Interessant ist die Feststellung, dass weder das Alter, noch das Geschlecht oder die Höhe der Ausbildungsvergütung für das Interesse an einem Wohnheimzimmer ausschlaggebend sind.

Die Ergebnisse der Statistik sind damit deckungsgleich mit den seitens der Initiatoren des Auszubildendenwerkes formulierten Erwartungen. Gerade für die Auszubildenden, die noch bei ihren Eltern leben, aber mit langen Fahrtzeiten konfrontiert sind, ist das Angebot überdurchschnittlich attraktiv.

Die gesamte Auswertung kann in der Gesamtstudie nachgelesen werden

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