Wohnungsnot: Hilfe für Hamburger Azubis

Geschrieben von Azubiwerk am Juni 29, 2011. in Presse

Hamburger Morgenpost vom 13.02.2011 von Olaf Wunder

Ein Student, der ein billiges Zimmer braucht, wendet sich ans Studentenwerk. Aber was macht ein Azubi? In Hamburg steht jetzt das erste Auszubildendenwerk Deutschlands vor der Gründung. Spätestens 2013 soll ein erstes Wohnheim mit preisgünstigen Zimmern eröffnet werden.

Der Mangel an billigen Wohnungen ist ein Riesenproblem für Azubis – vor allem für die, die von auswärts kommen und nicht zu Hause wohnen können. Ein angehender Maler beispielsweise verdient gerade mal 350 Euro! Davon noch Miete zahlen? Wie soll das gehen?

Ein Studentenwerk für Auszubildende – es war Olaf Schwede (30), Landesjugendsekretär des DGB, der auf diese Idee kam. Einen Trägerverein gibt es schon und mit dem 28-jährigen Patrick Fronczek auch einen Geschäftsführer. Vor allem aber: Investoren sind gefunden, die das Wohnheim mit 500 Plätzen finanzieren.

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Flyer bestellen

Geschrieben von Azubiwerk am Januar 27, 2011. in für Unternehmen

Hier können die Azibiwerk-Informationsflyer für Auszubildende bestellt werden, in denen unser Wohnheim in Wandsbek kurz vorgestellt wird. Sie als Unternehmen können diesen Flyer als Information für Ihre Auszubildenden und Bewerber/innen nutzen.

Fördern

Geschrieben von Azubiwerk am Januar 28, 2011. in Stiftung, Wohnen

Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist für alle Auszubildenden von hoher Bedeutung. Das Auszubildendenwerk wird deswegen Hilfen für alle Auszubildenden anbieten oder vermitteln: Über eine enge Kooperation mit Kammern, Trägern und Sozialpartner kann eine kostenlose Nachhilfe und Unterstützung bei Ausbildungsproblemen sichergestellt werden. Hierfür schafft das Auszubildendenwerk die notwendigen Strukturen und Netzwerke.

Wohnen für Azubis

Geschrieben von Azubiwerk am März 10, 2011. in Presse

TAZ vom 05.03.2011 von Lea Baumeyer

UNTERSTÜTZUNG Die hohen Hamburger Mieten sind für viele Lehrlinge von außerhalb ein Problem. Ein „Azubiwerk“ soll Abhilfe schaffen – ein Wohnheim ist bereits in Planung…

…Schwede betont, dass das Wohnheim-Projekt erst der Anfang sei. „500 Plätze sind ein guter Start, aber es müssen weitere folgen. Der Bedarf ist groß.“ An der Wohnungsfrage könnte mancher Bewerber aus dem Umland scheitern. „Wenn die Eltern einen nicht finanziell unterstützen können, stellt sich schnell die Frage, ob es möglich ist, die Ausbildung in Hamburg zu beginnen“, so Schwede.

Finanziert wird das Wohnheim durch den Verein Ausbildungsstart und Investoren aus der Stadt. Von politischer Seite gibt es Zustimmung. Der künftige SPD-Bürgermeister Olaf Scholz nannte den Wohnheimbau ein „dringendes Anliegen“. Auch Frank Glücklich, Geschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg, betont die Dringlichkeit des Projekts: „Jeder dritte Lehrling im Hamburger Handwerk stammt aus dem Umland. Darum ist es wichtig, attraktive Wohnbedingungen für diese jungen Leute zu schaffen.“…

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Motivation

Geschrieben von Azubiwerk am Januar 27, 2011. in für Unternehmen, Stiftung

Knapp die Hälfte aller Auszubildenden in Hamburger Unternehmen kommt ursprünglich nicht aus Hamburg. Diese Auszubildenden müssen in Hamburg Wohnraum finden, was aufgrund ihrer geringen Einkünfte und ihres oft sehr jungen Alters schwer ist: Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2012 für das erste Ausbildungsjahr bei 664 Euro brutto und im Schnitt über die gesamte Ausbildungsdauer bei 737 Euro brutto. Ungefähr 30 % aller Auszubildenden in Hamburg sind zu Beginn der Ausbildung minderjährig.

Auf dem Hamburger Wohnungsmarkt ist günstiger Wohnraum schwer zu finden, zudem sind nicht alle Vermieter gewillt, diesen an junge Menschen ohne Sicherheiten und Lebenserfahrung zu vermieten. Für Studierenden in Hamburg gibt es über 3.950 Zimmer in den 23 Studierendenwohnheimen des Studierendenwerkes. In Hamburg gibt es ca. 38.000 Auszubildende – doch bis jetzt noch keine vergleichbaren Einrichtungen.

Es geht jedoch um mehr als nur um günstigen Wohnraum.