Ein neues Wohngebiet vor allem für junge Leute

Geschrieben vonAzubiwerk aufMai 9, 2018. Posted inPresse, Start

HAMBURGER Abendblatt vom 09.05.2018 von Ulrich Gassdorf

Auf dem Areal der ehemaligen Gehörlosenschule an der Münzstraße entsteht auf rund 8500 Quadratmetern das „Herz des Münzviertels. Wir schaffen dort Wohnraum für etwa 650 Menschen. Und in dem denkmalgeschützten 1879 errichteten Schulgebäude entstehen Gemeinschaftsflächen“, sagte Patrick Fronczek, Vorstand der Stiftung Azubiwerk, dem Abendblatt…

Die beiden Macher Patrick Fronczek und Jürgen Paul auf dem Gelände an der Münzstraße Foto: Michael Rauhe

…“Wir wollen Anfang kommenden Jahres mit den Bauarbeiten beginnen. 2020 sollen hier die ersten Bewohner einziehen“, kündigte Fronczek an…

…“Für uns war es wichtig, mit dieser Mischung ein lebendiges Quartier zu schaffen. Auch die ältere Generation wird im Münzviertel dank barrierefreier Angebote passende Wohnungen finden“, sagte Nord-Project-Geschäftsführer Jürgen Paul.

Für Falko Droßmann (SPD), Leiter des Bezirksamts Mitte, steht fest: „Dieses Bauvorhaben ist ein Gewinn für das Münzviertel und wird zu einer Belebung des Standortes beitragen. Besonders wichtig ist, dass hier dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende entsteht.“ Die Projektentwickler wollen auch die Außenflächen entsprechend gestalten: „Zur besonderen Qualität des Quartiers werden viel Grün und einladende Plätze beitragen. Wir werden auch mehrere Spielplätze und ein Basketballfeld bauen“, sagte Paul.

Schulgebäude wird restauriert

Das ehemalige Schulgebäude wird restauriert und soll zum „Mittelpunkt des neuen Quartiers werden. Hier werden wir das soziale Café Movimento einrichten und auch die Food Kooperative Tante Münze wird dort Räume beziehen“, so Fronczek. Außerdem sollen ein Sportraum, ein kleines Kino sowie eine Bibliothek und ein Billardraum für die Anwohner eingerichtet werden. Die Projektentwickler wollen zudem in der Schule sogenannte Co-Working-Bereiche einrichten: „Diese Räume stehen den Mietern zur Verfügung, die in die öffentlich geförderten Wohnungen einziehen, denn Sie verfügen über kein separates Arbeitszimmer in ihren Wohnungen“, sagte Fronczeck.

 

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