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Ein Blick in die Zukunft: Rundgang durch eine Wohnung des zukünftigen Azubiwohnheims

Geschrieben von Azubiwerk am Mai 17, 2012. in Presse

So werden die Wohnungen im Azubiwohnheim aussehen: 2 Personen teilen sich ein Badezimmer und einen ansprechenden Küchenbereich.

Die Zimmer sind ca. 14 qm groß und werden mit Möbeln ausgestattet sein.

Umfrage unter Azubis: Hohe Nachfrage nach Azubiwohnheim

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Unkategorisiert

Im Ausbildungsjahr 2011/2012 hat das Azubiwerk 507 Auszubildende von großen Unternehmen in Hamburg befragt. Die Umfrage wurde unter anderem bei Airbus Hamburg, Iwan Budnikowsky, Hamburg Süd, der Deutschen Bahn AG und der Haspa durchgeführt. Gefragt wurden die Auszubildenden unter anderem zu ihrem persönlichen Einkommen, Wohnformen, Mieten, Wegzeiten und ihrem Interesse am Projekt eines Auszubildendenwohnheims. Aus der Studie geht hervor für welche Zielgruppen das Projekt besonders interessant ist und welche Faktoren zu vernachlässigen sind.

Fast die Hälfte der ca. 40.000 Auszubildenden in Hamburg kommt aus anderen Bundesländern zur Ausbildung nach Hamburg.

Viele Auszubildenden sind beim Start ihrer Ausbildung noch nicht volljährig. Für diese Auszubildenden und ihre Eltern ist es organisatorisch und rechtlich sehr kompliziert die passende Unterkunft in der noch fremden Stadt zu finden.

So könnte der Campus des Azubi- Wohnheims an der Hafenbahn aussehen

In der Umfrage hat sich deutlich gezeigt, dass knapp zwei Drittel (62,7%) der befragten Auszubildenden ursprünglich nicht aus Hamburg kommen. Diese Zahl liegt damit oberhalb der offiziellen Statistiken, die von weniger als 50% ausgehen.

 

Die Auszubildenden, die nicht aus Hamburg kommen, interessieren sich zu 49,4% für ein Zimmer im Wohnheim des Auszubildendenwerks. Die Nicht-Interessierten umfassen 17,4%, während 33,2% ihr Interesse an Bedingungen knüpfen.

Insgesamt sind also 82,6% der nicht aus Hamburg kommenden Auszubildenden grundsätzlich an einem Zimmer in einem Wohnheim interessiert.

Weiter haben die Befragten Gründe aufgelistet, die für das Wohnen in einem Auszubildendenwohnheim des Auszubildendenwerks sprechen.

Wichtigste „Pro-Argumente“ sind der Wunsch nach Unabhängigkeit, der günstige Preis und der Wunsch nach kürzeren Arbeitswegen. Insbesondere der starke Wunsch nach kürzeren Arbeitswegen steht im engen Zusammenhang mit der im Rahmen der Befragung festgestellten teilweise sehr hohen Belastungen durch lange Wegzeiten. Dies ist ein wichtiges Argument für die von den Initiatoren angestrebte zentrale Lage des Wohnheims.

In der Gesamtauswertung für alle befragten Auszubildenden bejahen mehr als drei Viertel ein Interesse oder können sich ein Leben im Wohnheim unter Bedingungen vorstellen. Nur eine sehr kleine Minderheit äußert sich kritisch zum Konzept. Die Gründe für ein „nein“ liegen meist in der guten Wohnsituation im Elternhaus oder in Partnerschaften begründet.

Interessant ist die Feststellung, dass weder das Alter, noch das Geschlecht oder die Höhe der Ausbildungsvergütung für das Interesse an einem Wohnheimzimmer ausschlaggebend sind.

Die Ergebnisse der Statistik sind damit deckungsgleich mit den seitens der Initiatoren des Auszubildendenwerkes formulierten Erwartungen. Gerade für die Auszubildenden, die noch bei ihren Eltern leben, aber mit langen Fahrtzeiten konfrontiert sind, ist das Angebot überdurchschnittlich attraktiv.

Die gesamte Auswertung kann in der Gesamtstudie nachgelesen werden

Zur Studie

Wohnraum für Azubis ist knapp

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Presse

HAMBURG Abendblatt vom 24.04.2014 von Ulrich Gassdorf

Für die rund 39.000 Auszubildenden gibt es in Hamburg zu wenig bezahlbaren Wohnraum, darüber sind sich Wirtschaft, Politik und Senat weitgehend einig. Bereits seit Jahren ist die Stiftung Azubiwerk auf der Suche nach einem geeigneten Objekt mit 500 Plätzen. Immerhin gibt es nun konkrete Pläne: Stadt, Investoren und die Stiftung stehen kurz vor Vertragsabschluss für einen Neubau mit rund 160 Plätzen an der Hammer Straße in Wandsbek.

Die Kosten für einen Wohnheimplatz sollen dort bei 203 Euro Kaltmiete pro Monat liegen. Die ersten Azubis sollen im August 2015 einziehen. Aber das soll nur der Anfang sein: „Auf lange Sicht brauchen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende“, sagte SPD-Wirtschaftsexperte Hansjörg Schmidt….

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Umstrittenes Azubiwohnheim: SPD kritisiert eigenen Senator

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Presse

HAMBURG Abendblatt vom 20.04.2013 von Ulrich Gassdorf

….Nach Abendblatt-Informationen hat sich nur ein Träger an dem Interessenbekundungsverfahren beteiligt. Die Bewerbungsfrist endete am Freitag (19.04.2013).Bei dem Bewerber handelt es sich um die Stiftung Azubiwerk i.G., die aber ihr Konzept auch gar nicht auf die 50-Plätze-Variante der Behörde ausgelegt hat, sondern einen Start mit 150 und einen baldigen Ausbau auf bis zu 500 Plätze vorsieht…..Die Stiftung Azubiwerk i.G. arbeitet bereits seit 2008 an der Realisierung dieses Vorhabens…

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SPD kritisiert Behörde wegen Azubiheim-Blockade

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Presse

HAMBURG Abendblatt vom 27.07.2012 von Ulrich Gassdorf

Die Behörde muss endlich dieses wichtige Projekt im Sinne der Auszubildenden fördern“, sagte der SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs.

Hamburg. Die ablehnende Haltung der federführenden Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zum geplanten Auszubildendenwohnheim mit rund 500 Plätzen, das die Stiftung Azubiwerk i. G. realisieren möchte, sorgt weiterhin für Kritik aus der Politik… Die Behörde muss endlich dieses wichtige Projekt im Sinne der Auszubildenden fördern“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs. Das sieht Katharina Wolff, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, ähnlich: „Die Stadt ist in der Pflicht, dieses Vorhaben im Eiltempo mit zu realisieren.“…

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Behörde blockiert Azubi-Wohnheim

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Unkategorisiert

Hamburger Abendblatt vom 26.07.2012 von Ulrich Gassdorf

Bürgermeister, Parteien und Wirtschaft wollen den Neubau – doch die Stadtentwicklungsbehörde stellt sich quer. SPD plant Bürgerschaftsbeschluss

 


Ein Blick in die Zukunft:So könnte der Campus des Azubi- Wohnheims an der Hafenbahn Foto: Azubiwerk

WILHELMSBURG :: Hamburg soll ein Auszubildenden-Wohnheim mit rund 500 Plätzen bekommen – so weit sind sich die Stiftung Azubiwerk, Politik, Institutionen wie die Handelskammer und namhafte Unternehmen einig. Der Bedarf ist groß, zurzeit absolvieren mehr als 38 300 junge Menschen ihre Ausbildung in der Hansestadt. Auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) unterstützt das Vorhaben. Doch die federführende Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) offensichtlich nicht….

….Doch die Position des Staatsrats stößt in der eigenen Partei auf Kritik. „Hamburg benötigt dringend ein Azubi- Wohnheim in der geplanten Größenordnung und zwar an einem Standort. Die Stadt sollte sich zügig sowohl um ein Grundstück als auch um mögliche finanzielle Unterstützung kümmern“, sagt Jan Balcke, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Den überarbeiteten SPD-Antrag will Balcke bei einer der nächsten Sitzungen des Wirtschaftsausschusses im August oder September auf die Tagesordnung setzen lassen: „Wir werden den Antrag dann beschließen und zum weiteren Beschluss an die Bürgerschaft weiterleiten. An diesen Beschluss wäre der Senat dann gebunden.“ Die Grünen befürworten ebenfalls das geplante Wohnheim.

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Azubiwohnheim könnte in Farmsen-Berne entstehen

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Presse

HAMBURG Abendblatt vom 02.05.2013 von Ulrich Gassdorf

In der Diskussion um das geplante Auszubildendenwohnheim gibt es einen neuen Vorschlag der FDP-Bürgerschaftsfraktion: Wirtschaftsexperte Thomas-Sönke Kluth favorisiert, dass die zum Teil nicht genutzten und untervermieteten Gebäude des Berufsförderungswerks am Berner Heerweg mit rund 168 Zimmern zu diesem Zweck genutzt werden sollen…

Der ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung Auszubildendenwerk i.G., Patrick Fronczek, sagte: „Wir freuen uns über jedes geeignete Grundstück, das uns angeboten wird, denn der Bedarf ist groß.“…

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Düsseldorf: Stadt plant Wohnheim für Azubis

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 14, 2011. in Presse

Düsseldorf. Minderjährige sollen betreut werden. Die „Task Force für Arbeit“ schreibt die Stadtspitze an. Uwe-Jens Ruhnau vom 23.210.2015 von Uwe-Jens Ruhnau

Düsseldorf will mehr für junge Menschen tun, die für die Ausbildung in die Stadt kommen. Es soll ein Wohnheim für Auszubildende errichtet werden, in dem einerseits bezahlbarer Wohnraum angeboten, andererseits aber auch ein Auge auf minderjährige Azubis geworfen wird. „Es sollte eine Einrichtung mit einem pädagogischen Konzept sein“, sagt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin des DGB-Bezirks Düsseldorf-Bergisches Land…

…Ein gutes Vorbild gibt es in Hamburg, wo im kommenden Jahr ein Azubi-Wohnheim eröffnen soll. Dort können Unternehmen Kontingente buchen, eine Idee, die auch Siepmann für realisierbar hält. Das Heim in Hamburg-Wandsbek soll bis zu 156 Personen Platz bieten. Die Stiftung Auszubildendenwerk wird das Wohnheim betreiben. Die Kaltmiete für die 14 bis 18,5 Quadratmeter großen Zimmer soll bei 206 Euro liegen. Geplant sind sowohl Einzelappartements als auch Wohngemeinschaften für bis zu vier Azubis. Gemeinschaftsflächen mit Café, Lounge und Kicker sind vorgesehen – und im Sommer steht sogar eine Dachterrasse zur Verfügung.

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Parlamentarischer Ablauf

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 13, 2011. in Politik

Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Förderung der Gründung einer privaten Stiftung „Auszubildendenwerk“; Bereitstellung eines Grundstücks für ein Auszubildendenwohnheim; Berichterstattung

  • Antrag Jan Balcke (SPD), Erck Rickmers (SPD), Andrea Rugbarth (SPD), Dorothee Martin (SPD), Birte Gutzki-Heitmann (SPD), Hansjörg Schmidt (SPD), Daniel Gritz (SPD), Wolfgang Rose (SPD), Arno Münster (SPD), Dr. Andreas Dressel (SPD), Dirk Kienscherf (SPD), SPD Drucksache 20/2394 29.11.2011, 2 S.; (dazu Antrag GAL Drs. 20/2577); (dazu Antrag Fraktion DIE LINKE Drs. 20/2618)
  • Plenarberatung Plenarprotokoll 20/23 15.12.2011, S. 1719 – 1728
  • Debattiert
  • Beschluss: Überweisung an Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien; (auf Antrag der SPD und LINKEN)
  • Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Ausschussprotokoll 20/23 04.12.2012, 5 S.; (keine Niederschrift)
  • Ausschussbericht Ausschuss für Wirtschaft, Innovation und Medien Drucksache 20/6660 24.01.2013, 10 S.
  • Beschluss: Annahme; am 13.02.2013 in geänderter Fassung einstimmig bei Enthaltung der LINKEN
  • Ersuchen an Senat

Antrag der SPD zum Azubiwerk

Geschrieben von Azubiwerk am Dezember 13, 2011. in Politik

Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Hamburg: Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende durch Schaffung eines Auszubildendenwerks und eines Auszubildendenwohnheims

Antrag der Abgeordneten Andreas Dressel, Dirk Kienscherf, Jan Balcke, Arno Münster, Wolfgang Rose, Andrea Rugbarth, Daniel Gritz, Birte Gutzki-Heitmann, Dorothee Martin, Erck Rickmers, Hansjörg Schmidt und Fraktion

In Hamburg befinden sich fast 40.000 junge Menschen in einer dualen Berufsausbildung. Die hohen Lebenshaltungs- und insbesondere Mietkosten in Hamburg belasten eine Vielzahl der Auszubildenden in erheblichem Maße. Im Durchschnitt liegt die Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr in Hamburg nach Angaben des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) bei 614 Euro brutto monatlich (Zahlen aus 2010). Die Ausbildungsvergütungen allein reichen daher häufig nicht aus, die Lebenshaltungskosten zu decken. Über 40 Prozent der Auszubildenden kommen ursprünglich nicht aus Hamburg. Diese Jugendlichen sind unweigerlich mit hohen Miet- oder Fahrtkosten konfrontiert. Doch auch für Hamburger Jugendliche, ist nicht ausreichend bezahlbarer Wohnraum vorhanden. Dies betrifft in besonderer Weise die minderjährigen Auszubildenden. Für sie müssen nach dem „Heimrecht“ bei Wohnangeboten begleitende pädagogische Unterstützungsangebote vorgehalten werden.

Zur Lösung dieses Problems hat sich 2008 eine Initiative zur Schaffung eines Auszubildendenwohnheims gebildet. Diese Initiative hat mittlerweile eine umfangreiche Konzeption für ein „Auszubildendenwerk“ in Form einer privaten Stiftung unter Beteiligung der Sozialpartner entwickelt. Die Handelskammer, die Handwerkskammer, die Unternehmerverbände, Gewerkschafter und viele weitere Akteure begrüßen und unterstützen diese Initiative.

Die private Stiftung soll Zustiftungen aus dem Bereich der Wirtschaft und der Stadt Ham-burg erhalten. Die Zuschüsse der Wirtschaft sollen sich auf 10 Millionen Euro belaufen, Zusagen über siebenstellige Beträge aus der Wirtschaft liegen bereits vor. Eine solide Grundfinanzierung im Rahmen des Stiftungskapitals ist notwendig, da die Stiftung ohne regelmäßige staatliche Zuwendungen und ohne Beiträge der Auszubildenden arbeiten soll. Die Schaffung weiterer Wohnheime und eine Ausweitung der Angebote für Auszubildende können dann aus der Stiftung selbst realisiert werden. Bei einem Wegfall des Stiftungszweckes oder einer Auflösung der Stiftung fällt das Vermögen an die Freie und Hansestadt Hamburg.

Für das erste Auszubildendenwohnheim ist eine zentrale Lage von hoher Bedeutung, da die Ausbildungsbetriebe der Jugendlichen über ganz Hamburg verstreut liegen, die Berufsschulen sich hingegen auf Standorte in zumeist zentraler Lage konzentrieren. Die Initiative hat hierzu bereits ein Gelände in den Blick genommen, das in der Nähe der S-Bahn-Station „Veddel“ liegt und somit die Anforderungen an eine zentrale Lage optimal erfüllen würde. Ein dort entstehendes Auszubildendenwohnheim für junge Menschen würde zudem wesentlich zu einer weiteren Belebung des Stadtteils beitragen.

Neben bezahlbaren Wohnraum wird die Stiftung ein pädagogisches Unterstützungsangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnheime anbieten. Dieses Angebot beinhaltet beispielsweise eine Betreuung der minderjährigen Auszubildenden rund um die Uhr sowie Nachhilfeangebote. Die Pädagoginnen und Pädagogen stimmen sich mit den Berufsschulen und Betrieben ab und helfen so den Auszubildenden, ihre Ausbildungsleistung zu verbessern. Ehrenamtliches Engagement und Beteiligung an den sozialen Strukturen im Wohnheim werden im Auszubildendenwohnheim ausdrücklich gefördert. Zudem sollen Kooperationen mit Sportvereinen und Jugendverbänden entstehen, in denen die jungen Auszubildenden einen guten Ausgleich zu ihrer Arbeit finden können. Weitere Unterstützungs- und Beratungsangebote wie z.B. eine Beratung zur Ausbildungsfinanzierung sollen allen Hamburger Auszubildenden zu Gute kommen.

Die Stärkung der beruflichen Bildung, die Verbesserung der sozialen Lage der Auszubildenden und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses der Hamburger Wirtschaft sind erklärte und wichtige Ziele der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Mit der Schaffung eines Auszubildendenwerkes wird die Attraktivität des Hamburger Ausbildungsmarktes in Zeiten des demographischen Wandels gestärkt.

Die Bürgerschaft möge beschließen:

Der Senat wird aufgefordert,

1. die Gründung einer privaten Stiftung „Auszubildendenwerk“ zu befördern, mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende in Hamburg zu schaffen und die Auszubildenden mit ergänzenden Angeboten zu unterstützen.

2. zu prüfen, wie die Schaffung eines ersten Auszubildendenwohnheimes in Trägerschaft der Stiftung „Auszubildendenwerk“ insbesondere dadurch unterstützt werden kann, dass ein geeignetes Grundstück seitens der Stadt oder eines städtischen Unternehmens be-reitgestellt und als Zustiftung in das Vermögen der Stiftung übertragen wird.

3. zu prüfen, wie ein einmaliger städtischer Beitrag zur Finanzierung des Starts der Stiftung realisiert werden kann. Dabei ist insbesondere zu klären, wie die städtischen Unternehmen, die selbst ausbilden, hierfür einen Beitrag leisten können.

4. gegenüber der Stiftung darauf hinzuwirken, dass für minderjährige Bewohnerinnen und Bewohner des Auszubildendenwohnheims ausreichend pädagogische Begleitangebote zur Verfügung stehen, um bei der Bewältigung von Problemen, die auf dem Weg in die Selbstständigkeit in einer Großstadt wie Hamburg auftreten können, Unterstützung zu finden.

5. Kooperationen der Stiftung mit Jugendverbänden, Sportvereinen und anderen Institutionen zu befördern.

6. der Bürgerschaft zum 31.10.2012 über den Sachstand zu informieren.

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